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Spaß im Team

Den Nachwuchs für Sport und Bewegung begeistern: das ist Aufgabe der vielen Vereine im Land. Während des Sachsensommers tragen Julius und Tessa ihren Teil dazu bei.

Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Mehr als sieben Millionen Kinder und Jugendliche sind in Deutschlands Sportvereinen angemeldet. Auch Tessa und Julius gehören dazu. Die Leichtathletin und der Handballer sind aber nicht nur in ihrer Freizeit sportlich aktiv. Ihren Sachsensommer verbringen die beiden Jugendlichen beim Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und wollen zeigen: Freiwilliges Engagement lässt sich durchaus auch mit dem Schulalltag vereinbaren.

Ihre Einsatzstelle ist die größte Bürgervereinigung im Landkreis. Als Ansprechpartner für 306 Vereine und 42.000 Sportlerinnen und Sportler konzentriert sich der Ssportbund vor allem auf das Beraten von Mitgliedern und die Förderung des Breitensports.

Hauptzielgruppe des Vereins: der Nachwuchs. Jugendliche und vor allem Kinder sollen an den Sport herangeführt werden. Im Rahmen von Vereins-, Sport- oder Stadtfesten werden deshalb durch unterschiedliche Angebote Anreize gesetzt. „Mich macht es glücklich, wenn die Kinder nach einer Veranstaltung mit einem Lachen nach Hause gehen“, erzählt Julius.

Die beiden Elftklässler haben sich bereits in der Vergangenheit beim Kreissportbund engagiert. „Der Sachsensommer gibt mir die Möglichkeit, voll einzusteigen. Nicht nur für ein paar Tage auszuhelfen, sondern über mehrere Monate dabei zu sein“, meint Julius.

Und ein Blick hinter die Kulissen verrät: Die Arbeit beim Kreissportbund ist vielseitig und abwechslungsreich. Sport wird hier selbstverständlich großgeschrieben – das begeistert die beiden Jugendlichen. „Du kannst Dinge ausprobieren, die dir Spaß machen und dabei noch etwas Geld verdienen“, sagt Tessa. „Das macht sich bestimmt auch gut im Lebenslauf.“

Ein besonderes Highlight während des Sachsensommers: das Windbergfest in Freital. Für die dreitägige Veranstaltung hatte der Kreissportbund eine eigene Sportmeile angeboten – mit Bobbycar-Rennen, Bogenschießen, Kletterwand und vielem mehr. Die Freude am Sport und der Bewegung stand bei all dem an erster Stelle. Tessa und Julius waren unter anderem für die Organisation, die Betreuung und Anleitung von verschiedener sportlicher Aktivitäten zuständig. Dass am Ende alles reibungslos abläuft, liegt damit in ihren Händen.

Zu viel Verantwortung für die beiden Jugendlichen? Von wegen! „Ein wichtiger Schritt Richtung Selbstständigkeit“, findet Julius. „Du merkst dann zum ersten Mal, was eigentlich alles hinter so einer Veranstaltung steckt: Lageplan, Essensmöglichkeiten, Auf- und Abbau – das alles muss organisiert werden und es ist schon auch ziemlich viel Arbeit. Als normale Besucherin einer Veranstaltung denkst du natürlich nicht so darüber nach“, erzählt Tessa.

Abseits vom Schulalltag bietet der Sachsensommer den Jugendlichen einen Einblick in die Berufswelt. „Eine gute Vorbereitung“, wie beide finden. Neben der Selbstständigkeit und Organisation probieren sie sich auch in Sachen Teamarbeit aus. Vor allem Tessa macht der Umgang mit den anderen Kolleginnen und Kollegen großen Spaß. „Es ist immer lustig. Eine coole und lockere Atmosphäre“, fasst die 17-Jährige zusammen.

Nach dem Abitur möchte sie vielleicht Sportmanagement studieren. Auch Julius kann sich eine berufliche Zukunft im Bereich Sport- oder Eventmanagement vorstellen. Im Moment müssen die beiden aber erstmal die 11. Klasse abschließen. Und der Sachsensommer? „Eine gute Sache! Ich kann es jedem empfehlen, der eine Herausforderung sucht.“

KontakT

Gerd Peukert und Susanne Martin
hallo@sachsensommer.de

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Gerd Peukert und Susanne Martin
hallo@sachsensommer.de